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Ein schwerer Traum.
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Mein Vater. Benimmt sich wie das letzte Arschloch. Mir gegenüber natürlich nur.

Natürlich.



Der Termin heute. War. Erstaunlich. Ich war einer von sechs Auserwählten. ö___ö
Wir machten also ein GruppenvorstellungsgesprächinklusiveEignungstests. Schicke Sache.
Zwei Bögen Allgemeinwissen. Ein Filmchen über das Institut. Dann eine Präsentation. Über uns selbst. Logisch. Mit Plakat.
Die vorgegebenen Fragen:
Was sagt eine mir nahestehende Person über mich?
Wie bin ich auf diesen Beruf gekommen?
Was sind meine Hobbies, was meine Lieblingsunterrichtsfächer?
Was war mein tollstes Erlebnis?
Was an meinem Leben würde ich anders machen?

Ging gut. Ich kenne mich, das war nicht schwer. Zwei Mal hab ich sie zum Lachen gebracht. Einmal mit 'Ich bin ziemlich umgänglich. Sowohl mit Männern als auch mit Frauen, kann mich gut anpassen. Bin weder begeisterte Tratschtante noch eine Zicke.' und das andere Mal mit 'Englisch mag ich gern, weil es mir leicht fällt und Gemeinschaftskunde... Wohl nur wegen dem Lehrer. Politik interessiert mich eigentlich nicht besonders, aber die Diskussionen mit diesem Mann sind schon reichlich klasse.'

Njo. Ich denke, ich hab Chancen.



Dafür hat mir die Slub nun eine Abfuhr erteilt. Gänzlich ohne irgendwelche Tests.
Ich hab eben kein Abi. So ist das.













~...I think I'm moving...~
1.4.08 20:20


Englisch.
Lehrerin *sich abmüht, Mutti was zu erklären*
M. "Maria, was'n dein Lieblingstier?"
Ich *zu ihm umdreh* ö__ö
Er "Mh?! Was'n dein Lieblingstier, Maria?"
Ich "^^; Äh..."
Er "Ein Pferd."
Ich "Nein."
Er "Doch, ich wette, es ist ein Pferd."
Ich "Nein."
Er "Sag mal, was is'n dein Lieblingstier!? Eine Eidechse?"
Ich Ô.o
Er "Kaninchen, Katze?"
Ich "Nee."
S. "Hund?"
Ich "Nein."
M. "Hamster?"
Ich "Fast."
S. "Meerschwein? Ratte?"
Ich "Fast."
M. "Maria, sag mal, was'n dein Lieblingstier?"
Lehrerin "Was gackert ihr da hinten? >.<"
M. "Wir wollen wissen, was Maria ihr Lieblingstier ist!"
Ich *ächz*
S. "Maus?"
Ich "Ja."
M. "Was?"
Ich "Ja."
M. "Was?"
S. "Maus."
Ich "Ja."
Alle o.o
Ich U__U
Lehrerin "Achja. Wie war eigentlich euer Ostern?"
Alle *murmel*
Ich "*zu Mutti* Ich hab gekotzt."
Sie xD
Lehrerin "Ja, Maria, sag das ruhig mal."
Ich "~.~ I was puking."
M. "Was?"
Ich "Maus!"
M. xD



Pause.
Wir langweilen uns.
Ich "Herzi."
Mr. S. "Mhm."
Ich "Deine Nummer..."
Mr. S. "Mhm..."
G. "Du hast die Nummer noch nicht?"
Mr. S. "Sie wollte nicht."
Ich "Klar wollte ich!"
Er "Du hast nicht gefragt!"
Ich "Ich dachte, es liegt auf der Hand, dass ich will."
Er "Woher soll ich das wissen?!"
Ich "Zeige ich meine Liebe zu dir noch nicht offen genug?"
S. "Doch."
Wir "..."
Mutti "Ohje. ö.ö;"
Mr. S. "Hier. *Handy auf seinen Tisch schmeiß*"
Ich ~___~
Er "*sfz* Ja... *aufsteh und zu mir komm*"
2.4.08 20:35


Im Versuch, einzuschlafen, dachte ich darüber nach...

Wie grenzwertig momentan alles ist.




~...look past everything...~
4.4.08 12:39


Als ich aufwachte, sah ich einen Schaukelstuhl und einen Stapel Blöcke und Ordner.
Und zweifelte.

Aber das ist ja nichts Neues.

Frühstück gab es halb zwölf. Erdbeermarmelade auf Brötchen und Milch aus einem zu kalt eingestellten Kühlschrank.
Dann fuhr ich heim und schlief nach dem Mittagessen neben der Katze noch drei Stunden.


Das Wochenende hab ich wirklich nichts vollbracht. Meine Selbstzweifel hege ich weiter.






~...heaven knows everything...~
6.4.08 22:25


Gestern Abend fiel es mir erneut auf. Mit dem Schuh auf dem gegenüberliegenden Stuhl und den Händen auf dem Bauch. Wie hässlich ich mich abgesondert habe, vom eigentlichen Vorhaben.
Zu sehr die anderen und zu wenig ich selbst.
Im Blickpunkt, nicht in der Aufmerksamkeit! Es ist nicht, dass ich mich wieder mehr abkapseln und dem Egoismus frönen möchte.
Nur ist meine Schnodderschnauze einfach zu viel des Guten. Seit wann bin ich jemand, der plappert, um zu gefallen und dabei das Nachdenken völlig vergisst?
Es nervt mich.
In meiner Anpassung lass ich mich zu sehr verstellen und von äußeren Einflüssen verrücken. Das ist nicht gut.
Ich sollte der Linie treu bleiben.

Im ständigen Überlegen, wie andere wohl reagieren würden... habe ich verpasst, mich selbst zu beobachten.
Ich kann keine sicheren Schritte machen, wenn sie falsch sind. Das war meine Angst, wieso finde ich mich so urplötzlich in ihr wieder?!
Ist das, weil ich verliebt bin? Dabei waren mir die Gedanken an ihn bisher so viel Trost und Freude, kein Ballast. Und ich weigere mich auch, ihn als Derartiges zu sehen.
Seine Abweisung ist so richtig und so fördernd für die Ansprüche, die ich an mich selbst stelle.
Es ist alles andere als belastend.
Ihn zu beobachten in seinem fehlerhaften, in seinem durchdachten, in seinem verträumten, sentimentalen, irren, urkomischen, liebenswerten Wirken und die Weichheit seiner Gesichtszüge und die Distanz, die er immer wieder aufbaut und mich erinnert, das er nie zu mir gehören wird. Seine Albernheiten und diese Selbstzweifel, die mich zum heulen bringen und seine Hände. Seine Hände.

Nun ist schon April und es sind noch ungefähr 85 Gedankensprünge, dann bin ich eine Stufe weiter in meinem Leben.



Pfefferminztee mit Honig und Milchshakes und ausgeliehene Filme.







Und nie wieder stehen wir uns so gegenüber wie heut.





~...and I won't know...~
9.4.08 16:07


Bis heute stellt sich nach einer Nacht mit einer Frau das Gefühl ein, ich sei verwöhnt worden und müsse es abgelten - ihr gegenüber, indem ich sie zu lieben immerhin versuche, und auch gegenüber der Welt, der ich mich stelle.








Durch den Nebel wirkte das Wetterleuchten nur noch unheilvoller. Ich rechnete voll Zuversicht damit, dass von irgendwo der kopflose Reiter auftaucht, mir ein riesengroßer LKW seitlich ins Auto fährt, eine Leiche auf der Fahrbahn liegt oder der Wagen vor mir Feuer fängt.

Aber gestern war sowieso. Ein merkwürdiger Tag.




~...denn ich quäle mich, quäle mich...~
12.4.08 18:04


Dass ich die Betrunkenheit meines Vaters hasse, ist nichts Neues.
Aber die immer wieder kehrende Enormität, sobald ich ihn in eben diesem betrunkenen Zustand ertragen muss, die ist... wirklich... fast schon erbärmlich.

Wenn er anfängt Scheiße zu quasseln, in so beleidigender und unterirdischer Manier, dass mir die kalte Kotze kommt. Und ich das auch noch schweigend hinnehmen muss, weil jedes Wort es nur noch schlimmer macht oder körperlich eskalieren lassen könnte.
Es regt. Mich. Auf.

Ein gebildeter Mann.

Und dann so ein Benehmen.




Ich werde noch ein bisschen durch's Zimmer wetzen, bevor ich totmüde ins Bett fallen kann. Sonst zerbeiß ich meine Kissen oder schlafe mit verkrampften Muskeln ein. Vor Wut.






(Und in der Schulpause begann ein Geschwätz über Gott und die Dummheit jener Menschen, die an ihn glauben. Ich aß mein Brötchen. Aber mir war nach schreien zumute.)

~...Was Große tun, beschwatzen gern die Kleinen...~











Und mag mein Herz auch treue Lieb empfinden,
Nie soll ein Blick, ein Wort sie je verkünden.
13.4.08 00:19


Fast hundert Seiten gelesen, geputzt, aufgeräumt, Schulaufgaben erledigt und Hausarbeiten gemacht. Das war ein fleißiger Tag heute.



Doch in der Nacht träumte ich von einer Schule, in der die Kinder Nummern auf die Oberarme gestochen bekamen, Fahrstühle zu den Klassenzimmern führten und das Gebäude an sich von außen wie eine zerfallene Scheune aussah, innen aber moderne Architektur war.
Ich schmuggelte mich ein, weil ich Musik hörte, wurde gefasst und gefangen gehalten.
Den Schülern wurden Medikamente gespritzt, die sie ruhiger und lernwilliger machten und der Leiter der Schule war jung und hellblond mit einer niederschmetternd dominanten Aura.
Ich spürte Angst und Ekel, aber im Nachhinein kann ich mich auch an Faszination und den Wunsch nach Zugehörigkeit erinnern.


Als ich mich ins Bett legte, dachte ich, dass es gut ist, auf ein schönes Geschehnis hin ohne Zögern einen kleinen Rückschlag zu erleben. So ist es unwillkürlich. Etwas ganz Wunderbares ist so herausragend, dass jede nachfolgende Situation diesem Maßstab nicht mehr gerecht werden kann. Logisch.
Das ist Ansporn und Realität.


Und ich lag auf dem Bauch mit der Wange auf dem Laken, die Beine angewinkelt, sodass die Füße auf den Stangen des Bettendes lagen. Die kalte Luft tat gut, weil ich unter der Decke und den anstrengenden Träumen schwitzte.
Und die Sonne schien ganz wunderbar.








~...träume ich in die falsche Richtung...~
13.4.08 20:16


Ungewöhnlich pünktlich stand ich im Hof der Alberts. Die Bürotür war zu. Demnach setzte ich mich auf die farbbedürftige Bank. Mit der Katze.
Als Frau G. dann kam, lief ihr ein ganzes Geschwader hinterher, sodass plötzlich acht Leute im Büro standen. Einer von denen war ein junger Mann aus der Stadt, so schätze ich. Mit einem leisen, sanften Stimmchen. Ein Ahnenforscher.
Der mühte sich mit einer Handschrift aus dem 18. Jahrhundert ab und seufzte dabei so herzallerliebst, dass ich immer wieder von meiner Schreibarbeit aufsehen und zu ihm gucken musste.
So ein kleines Schnuffelchen.
Er "*aufsteh und zu meinem Tisch komm* Dummerweise hab ich meinen Kugelschreiber im Auto liegen lassen... *demonstrativ in seiner Jackentasche wühl*"
Ich ö.ö *ihm meinen reich*
Er "Vielen lieben Dank. ^^"
Später. Er sitzt wieder an seinem Tisch.
Er "Der Stift schreibt sehr gut."
Ich ^^
Er "Der liegt auch gut in der Hand. So weich..."
Ich x;D

Jedenfalls gab es richtig Ärger wegen dem armen Kerlchen. Weil er mit eben jener Schrift nicht gut klarkam und Frau G. ihm etwas rauskopierte. Und natürlich die Daten, die ihn nicht betreffen, rausschnitt. Aber Herr A. hat ein Mordspektakel gemacht. Oh man.




In der Schule fiel Physik aus. Zwei Stunden, die wir eigentlich nicht einbüßen dürfen.
















~...what's so different this time that you can't ignore?...~
14.4.08 19:53


Grüne Kaugummiblasen.



Pause. Ich wasche mir die Hände und rede mit Mutti.
Ich "Heute habe ich den Herrn Hult-"
Herr H. *gerade vorbeilauf und ins Zimmer zu mir guck*
Ich Ö_Ö
Mutti "o__Ô Was ist?"
Ich "Ich wollte sagen. Dass ich den Herrn H. heut noch nicht gesehen habe. Und in dem Moment läuft er vorbei."
Mutti xD
Ich ">.< Verdammt!"



~...mit roten Ornamenten...~
15.4.08 21:00


Englisch. Ich schaue auf eine Vokabelliste.
Ich "Fettiges Essen. Fatty Food. Klingt wie ein Name..."
Mutti xD
Ich "Hi, I'm Fatty Food. :D *zu den Jungs guck*"
Die drei o___o
Mr. S. "Erwartest du jetzt, dass wir lachen?"
Ich ~___~


Ich trage heute gelb.
R. "Maria, du siehst voll aus wie eine Biene. -__-"
Ich "Oh. Aber du stehst doch sicher auf Bienen, oder?"
Mutti "Boah, du Weib, du machst hier aber auch jeden an, ne?! xD"
Ich "Naja."
M. "Dieses Miststück. *flüster*"
Wir *lol*
Ich "Ich bin eine Zwanzigjährige gefangen im Körper einer Zwölfjährigen."
Alle O_o
Ich "Ja. Mich haben schon paar Mal Pädophile entführt. Aber als sie merkten, wie alt ich bin, wurde ich im Wald einfach wieder ausgesetzt."
Mutti *kaputt lach*
Ich "Jaa nee, lach nicht. Das ist frustrierend. Lieber alte runzlige Schwänze lutschen, als gar kein Sex."
Alle *lol*
S. "*Kopf heb* Alte runzlige Schwänze?"
M. "Du musst dich nicht angesprochen fühlen."
S. -_____-


Mündliche LK in Deutsch.
S. ist genervt von den Fragen, die ihm gestellt werden.
Frau M. "Und wie kommen Faust und Mephisto zur Walpurgisnacht? Du darfst das gern etwas ausschmücken."
S. "Mit der Tram. -_-"
Frau M. "..."
Wir *lol*











~...uffn Dobb...~
16.4.08 15:58


Vor zwei Stunden habe ich meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben.




~...Dach und Fach...~
18.4.08 17:12


Ein Termin beim Psychiater, der mir lächelnd sagte, dass ich mich sehr zum Guten verändert habe. "Denken Sie nur daran, wie Sie vor zwei Jahren vor mir saßen." Doch zum Blutabnehmen lasse ich mich eben immer noch nicht überreden.
Eine neue Hunderter-Packung Tabletten, die übliche Dosis. Viel Glück bei den Prüfungen und bis Juli.
Ich bin nicht gleichgültig, aber eine von schrecklich vielen. Und seine Haare sahen furchtbar aus. (Allein, dass ich das sagen kann, fetzt doch irgendwie.)

Als ich dann ins Klassenzimmer kam, saßen die anderen bereits eine halbe Stunde. Dreieinhalb Stunden Bio. Danach schien mir alles Wurst.
Gemeinschaftskunde und mir war nicht nach den üblichen Sprüchen. So begrüßte ich Herr D. nicht wie üblich und schaute wohl nicht wie üblich und nach fünf Minuten Unterricht hielt er mitten in einem Satz inne und sah mich an. Ich bemerkte das erst durch das langgezogene Schweigen und als Mutti sich zu mir drehte. Und so blickte ich auf und dem guten Mann ins Gesicht und damit war es wohl wieder gut.
In einem Moment der restlichen Zeit war er mich so leid, dass ich das erste Mal einen mahnenden Blick von ihm bekam.
Aber mir war nicht nach Reue wegen Albernheit. Ich ärgere mich über die Zwei, die er mir letztens auf meinen Vortrag gab. Und über die Wutader an seiner Stirn, die sich spätestens nach zwanzig Minuten bildet (aufgrund von Unaufmerksamkeiten in der letzten Reihe), egal, wie oft Mutti und ich auf seine Diskussionswünsche eingehen.

Auf der Fahrt nach Dresden begann schnell ein Streitgespräch mit Paps. Er explodierte sehr schnell und redete mir dazwischen, sodass ich ihn fragte, ob er mir überhaupt zuhört und darauf meinte er 'Nein, ich will dir gar nicht zuhören. Es interessiert mich nicht.' und so schwieg ich und ließ ihn bis in die Stadt hinein reden und sich aufblasen. Ich weinte nicht und biss die Zähne nicht wieder so schmerhaft zusammen. Viel mehr dachte ich an ruhigere Momente und an gestern und an zu Hause und irgendwann war er fertig mit seinem Gezeter und sein Fazit hieß 'So seh ich das. Aber ich weiß, dass du das anders siehst.' und er sah zu mir und ich nickte nicht einmal, sondern ließ noch fünf Minuten verstreichen, bevor ich ihm eine Kleinigkeit erzählte.
Dadurch war immerhin der Rückweg friedlich.


Als ich auf dem Parkplatz des Autoteile-Ladens auf ihn wartete, sah ich einen Vogel. Die massiven Betonplatten waren uneben und in einer kleinen Pfütze badete er so ausgiebig und in einer Arschruhe, dass ich mit dem Kopf an der Scheibe wirklich nur an eines denken konnte.



Ich fühle mich erleichtert und möchte weinen.






~...lila und türkis...~
18.4.08 21:52


Als ich mit zitternden Händen den Schlüssel herumdrehen wollte und mental schon auf der Fahrt war, hörte ich den letzten Gong der Kirchenuhr. Mir war die Rotze so weit heruntergelaufen, dass sie sich im Schal verklebte.
Die Vergangenheitsform dramatisiert es noch.
Aber an der Schäbigkeit, mit der ich am Rande des Parkplatzes hockte, ändert es auch nichts. Eins der verrotzten Taschentücher warf ich hinter mich, als ich eben das dachte. Versteckte das Gesicht wieder an den Knien. Und stand eine halbe Minute später fluchend auf und entschuldigte mich bei dem Gehweg, während ich den Müll wieder aufhob.

Während es normalerweise hilft, mir ein wenig Zeit für die Traurigkeit zu nehmen, war sie diesmal einfach zu riesig, um noch Kontrolle zu haben.
Sie schien mir so groß, dass sie erst mich, dann den Parkplatz mitsamt den sieben Autos, dann den Stadtteil und die ganze Stadt verschlingen würde.
Und ich hatte kein Recht auf Trost.









~...reflecting all my sins...~
20.4.08 15:08


Sie roch immer frisch: frisch gewaschen oder nach frischer Wäsche oder nach frischem Schweiß oder frisch geliebt. [...] habe an Hals und Schultern angefangen, die frisch gewaschen rochen, habe zwischen den Brüsten den frischen Schweißgeruch aufgesogen, der sich in den Achselhöhlen mit dem anderen Geruch mischte, fand diesen schweren, dunklen Geruch um Taille und Bauch fast pur und zwischen den Beinen in einer fruchtigen Färbung, die mich erregte, habe auch ihre Beine und Füße beschnuppert, die Schenkel, an denen sich der schwere Geruch verlor, die Kniekehlen, noch mal mit leichtem frischen Schweißgeruch, und die Füße, mit dem Geruch von Seife oder Leder oder Müdigkeit. Rücken und Arme hatten keinen besonderen Geruch, rochen nach nichts und rochen doch nach ihr, und in den Handflächen war der Duft des Tages und der Arbeit [...]





~...schwarzgrüne Tupfer...~
23.4.08 11:48


Gerade weine ich wieder und kann nicht mal genau sagen, wieso.
Ich dachte, wegen der Tatsache meiner Aufopferung und dem fehlenden Dank. Doch bin ich mir dessen bewusst. Dass ich es nicht erwarten kann. Und tue es auch nicht. Und will ihn auch gar nicht.
Oder wegen noch nicht ausgesprochener Kritik.
Oder.
Ich habe den Überblick verloren. Ich glaube, ich bin traurig, um der Traurigkeit willen. Ich weine, weil ich es so gewöhnt bin. Ich sitze im dunkeln, weil es sinnvoll erscheint. Mir fehlt das Licht. Mir fehlt die Möglichkeit, aus Tätigkeiten auszuwählen. Mir fehlt die Pflicht und ich wünschte, ich könnte schlafen. Ich möchte in Arbeit versinken und überfordert sein. Ich möchte deswegen weinen müssen! Möchte beschäftigt sein, unter Menschen sein, die mich dazu zwingen, nicht aufzuhören.

Denn gerade möchte ich wieder nur sterben.


Und ich weiß, ich würde fehlen. Weil ich an vielen Seiten stehe und da bin, wenn man mich ruft.
Aber an meiner Seite ist niemand. Und deswegen würde ich jetzt gern so egoistisch sein und mir das Hirn gegen die Wand blasen.












Aber wenn ich die Dosis verdopple, werden meine Beine wohl nicht mehr aufhören zu zucken, mh?




~...you know that I would love to see you next year...~
23.4.08 21:34


Frau Englisch "Nun, Maria, ich möchte Sie nicht als Streber bezeichnen. Aber schon als jemand, der mehr oder minder angenehm durch übermäßige Strebsamkeit auffällt."
Ich ê__ê




Mr. S. "Ach, Maria, wir fahren heut noch bei Gabi vorbei."
Ich o.o
Gabi *sich einen abgrinst*
Ich ~.~
Gabi "Fett einen saufen..."
Ich *ignorier*
Mr. S. "Ist das okay?"
Ich "Nö."
Mr. S. "Hast du was vor?"
Ich "Nö."
Mutti *lol*
Mr. S. "Aber?"
Ich "Geh lieber mit mir ins Kino. U__U"
Mr. S. "Was hast du gegen Gabi? XD *bei der Frage selber lachen muss*"
Ich "Gabi furzt... ~.~"
Frau R. "Äh... Können wir...? Fortfahren? ö____ö;;"



GK. Herr D. teilt die LK's aus.
Ich "*auf mein Blatt guck* Ne Eins! >.<"
S. "Oooh, herzlichen Glückwunsch! ^^"
Ich "Herr D., Sie schöner Mann, wollen Sie mit mir ein Eis essen gehen?"
Herr D. "Maria. Jetzt hört's aber auf. xD"
Ich "Verzeihung. Ihr Charme überwältigt mich einfach."
Alle "*ächzen* Maria, du alte Schleimbratze..."
Ich "Hach. Der Herr D. ist aber auch ein Mordskerl!"
Mutti *ablach*
Herr D. "Gut jetzt. U_U"
Ich "*zu S. flüster* Ob er mir mit seinem signalfarbenen Hemd etwas sagen will?"
Sie "ö.ö; Bestimmt...?!"



~...eine Himmage...~
25.4.08 23:34


Das große Ganze.


Bestehend aus frisch gefönten Haaren, dreckigen Socken, Durst, Müdigkeit und einer langsam ladenden myblog.de Seite.




~...what she's missing, oh woaaah...~
28.4.08 23:15


Eine Ausarbeitung für Geschichte, eine Textaufgabe zum Schlink und zwei Prüfungsblätter Physik. So viel wie möglich werde ich davon schon heute machen. Denn wenn ich dann einmal im Holidayfeeling stecke, komm ich da ohne Arschtritt wohl nicht mehr raus.


Es ist seltsam.

Ich wasche mir andauernd die Hände. Es sieht aus, als würde ich den ganzen Tag mit Kreide schreiben und ebenso ziept es auch, wenn ich eine Faust mache.


Meine Gewohnheit ist völlig aus den Fugen. Nicht. Nur gefühlt. Aber eigentlich nicht. Ich rede es mir ein. Aber es stimmt nicht.



Aber ich hoffe unentwegt.




~...I guess...~
30.4.08 11:47





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