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Ein schwerer Traum.
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Während die theoretischen Prüfungen recht gut verliefen, rasselte ich durch die wichtigste praktische.
Die fünf Vorprüfungen genügten immer für eine drei bis vier, aber die Prüferinnen aus Plauen sahen das alles etwas enger und so... nunja.
Maria weinte gar sehr und lang.

Nachprüfung im August, wahrscheinlich. Sollten die anderen Leistungen dafür nicht reichen (was Nachprüfungen in allen 16 Fächern nächsten Sommer nach sich ziehen würde...), so meinte mein Vater "Sei's drauf geschissen, solange du es für deinen weiteren Werdegang nicht brauchst." Unfassbar. Zwei quälende Jahre umsonst. Aber immerhin lehrreich für's Leben. (Mein würgendes Gesicht nimmt blaue Töne an.)

Harald ist fort. Nachdem die Bremsen vor Rost knarzten und mein Lenkrad bei größeren Lenkaktionen verdächtig zu knacken begann, beschlossen wir die Schnäppchenjagd zu beginnen.
Wir wurden prompt fündig, zwei Wochen später stand ein blauer Audi auf dem Hof. Dreitürer, 14 Jahre, Rentnerauto. Riecht und fährt sich wie neu. Original Alufelgen, was meinem Vater die Schamesröte ins Gesicht trieb.
Die 3000 Euro hob ich vom Sparkonto ab, was meine Ersparnisse von der letztjährigen Sommerarbeit somit negierte.
Harald verkaufte ich an einen dicken Türken. Mein Liebling fährt nun also in Berlin. Ich weinte ihm eine Nacht lang nach.
Mein erstes Auto... Ich habe dich geliebt, Harald, heiß, innig und fluchend.


Benni und ich, wir unterschreiben am Mittwoch unseren Mietvertrag. Die Traumwohnung liegt im traumhaften Tolkewitz, gegenüber dem schönsten Friedhof von Dresden. Eine Muschi wird herzukommen, die Tapete ist auch schon ausgesucht, Einzugstermin ist spätestens am 1.August.

Einschulung von Benni's Bruder dann eine Woche später, am 09. geht die Schule los.

Bis dahin Antragstellerei in verschiedensten Ämtern.


Unverschämtheit: In KFZ-Anmeldestellen lässt man knappe 80 Glocken!



Mitte Juni ist Christopher Street Day in Dresden. Wir werden in der Parade mitlaufen und auffallen. ^^;

Der Architekt ist in China zwecks Diplom. Zwei Wochen. Nun, wo ich endlich frei habe...




Rhabarber Rhabarber.




Diese Nacht vergaß ich meine Tablette und träumte größten aufwühlenden Unsinn.
Es ging um einen alleinstehenden Mann, der sich so sehr eine Familie wünschte, dass er zunächst eine Frau entführte und diese frei in seiner Wohnung leben ließ. Bei jedem Fluchtversuch dieser, verdrosch er sie auf's Äußerste immer wieder, bis sie sich ihrem Schicksal fügte. Diesem Beispiel folgten einige Kinder, die er ebenfalls entführte.
Ich wachte immer wieder auf, fügte mich aber auch sofort wieder in den Traum ein, als ich erneut einschlief.
Die eigenst erschaffene Situation des Mannes hielt sich über Jahre, sodass zwar jeder der entführten Menschen Fluchtpläne hegte, jedoch immer seltener versuchte umzusetzen. Nicht nur aufgrund der Strafe, sondern auch wegen der unausweichlich entstandenen Bindung zum Entführer. Denn die Flucht von einem gefährdete die Situation aller, der Unterschlupf wäre aufgeflogen und nichts wäre mehr wie bisher.
Und je länger ich träumte, umso mehr verstand ich die Vorgehensweise und Beweggründe von der Prügel (die ich sehr detailliert vor Auge hatte, was Benni sicherlich mehrere Tritte bescherte, Pardon).

Ein sehr interessanter Traum...



~...I can't have it all...~
23.5.10 13:56





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