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Ein schwerer Traum.
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Speckbacke und Emoboy.


Der Tag verlief, zum Glück, ohne böse Zwischenfälle.

Den Abend vorher aßen wir Pizza mit dem ersten gelandeten Gast, sowie Brautjungfer und dem Tischdeko-Verantwortlichen.
Morgens lief alles nach Plan, außer dass die Brautjungfer Schrägstrich Fahrerin etwas zu spät kam, weil sie verschlafen hatte. In dem Moment landete auch der Brautstrauß bei mir. Dieser war ein kompletter Fehltritt. Ich wollte weiße Gerberas in einem komplett runden Biedermeierstrauß ohne irgendwelches Grünzeug außenrum. Bekommen habe ich einen halben Biedermeierstrauß mit gelben Gerberas und kleinen Röschen in der Mitte sowie riesengroßen hässlichen ledrigen Blättern außen herum.
Benni zeigte ihn mir freudestrahlend. Mir schlief das Gesicht ein. Aber. Ich hatte mir vorgenommen keine hysterische Braut zu sein und so schluckte ich jegliche Wutanfälle herunter und meckerte still in meinen Bart.

Die Standesbeamtin war furchtbar. Eine Beamtin wie sie typischer nicht hätte sein können. Gleichtönig leiernd plapperte sie ihren Text herunter. Dafür lief die CD ohne Probleme und ich musste zumindest nicht nur weinen.
Benni zerrte mich den Gang zwischen den Gästen im Eiltempo entlang. Und ich schaffte es nicht ihm den Ring aufzustecken... Wie unpassend wäre es aber gewesen, wäre alles glatt gelaufen?! xD Ich hatte mir vorher Horrorszenarien mit Schlammpfützen, einem reißenden Kleid und Blähungen vorgestellt.

Die Feier war gemütlich. Der Tortenanschnitt ging im gegenseitigen Kennenlernen der Gäste untereinander ziemlich unter. Die Lautstärke der 45 Mann wurde stetig tosender.
Dämliche Partyspiele und peinliche Reden blieben Gott sei Dank aus.
Ein Freund hatte sich um einen anderen Sänger gekümmert, der uns unheimlich gut gefiel. Kein kitschiges Geheule und Gejammer, sondern eine angenehme Mischung aus Selbstgeschriebenem und Alternative mit Gitarrenbegleitung. Sehr cool.

Auch spastische Tanzeinlagen und Gegröhle blieb aus. Es blieb bis zum Schluss stilvoll locker.

Am Ende mussten wir alle mitten in gemeinsamer Runde rauswerfen, weil die abgemachte Zeit des Kellner-Feierabends jäh erreicht war. (Und eigentlich hatten wir geplant, viel früher abzuhauen und alle ihrem Schicksal zu überlassen...)



Die Hälfte der Gäste vor dem Standesamt:

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~...für die gute Kinderstube...~
21.12.12 19:05





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