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Ein schwerer Traum.
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Im Morgengrauen wachte ich auf mit einem steifen Hals und dachte 'Nanu? Wann bin ich denn eingeschlafen?'.
Am Vormittag wachte ich erneut auf und war durchgeschwitzt und dachte daran, wie ich im Traum ins Gefängnis gesteckt wurde, weil ich die Praxisprüfung nicht bestanden hatte.
Am Mittag wachte ich zum letzten Mal auf, wieder durchgeschwitzt und erinnerte mich, wie ich im Traum zwei Krankenschwestern erstach und einen Arzt erdrosselte, weil diese versucht hatten, mir Blut aus dem Bauch abzunehmen und meinen Fluchtversuch vereitelten.
Und ich lag noch zwanzig Minuten und hielt meinen rechten Fuß, der heftig schmerzte, weil ich den Gedanken an Nadeln und Blut in Schläuchen und Ampullen nicht abschütteln konnte.

Als ich aufgestanden bin, standen die Haare von meinem Pony in einer Welle nach oben. Wie ein Gänseblümchen, dass zu schnell gen Sonne wächst. Und in der Stube saß Paps und scheuchte mich ins Bad, damit wir schnell, schnell losfahren und Mumschka von der Arbeit abholen konnten.
Und von da aus sind wir in das Chinarestaurant auf der Kirchstraße gegangen. Dort war es angenehm ruhig und ich saß direkt an dem großen Aquarium und bewunderte eine Garnele.
Ironischerweise aß ich Fisch. Von dem mir die Hälfte Paps abnahm, weil es mir nicht so gut ging.
Dann fuhren wir nach Burkau, um zwei Regentonnen und einen Hollywoodschaukel für Claudia zu kaufen. Beides bekamen wir nicht. Dafür nahmen wir eine Packung Brownies zum Backen, eine Pfanne, ein Spielzeugtraktor für Julius und zwei Kartons für mich mit.
Als wir uns im Lagerraum umschauten, überkam mich mit einem Schlag ein heftiger Schwindel. Und für ein paar Minuten droschen alle Geräusche auf mich ein und ich musste die Augen schließen, weil die Bilder ineinander verschwammen, sich doppelt und dreifach vor mir auftürmten und es fühlte sich an, als stürbe ich.
Doch plötzlich war es vorbei und ich sah an mir herunter und bemerkte, dass ich noch stand auf beiden Beinen. Und es sind nur solche Tage, an denen ich bemerke, dass ich unter dem Einfluss von Tabletten stehe.
Ich denke, das ist sehr gut. Denn wenn ich irgendwann eine Regelmäßigkeit in meinem Leben habe, dann werde ich nicht mehr vergessen die Medizin zu nehmen und solche Momente wie heute wird es nicht mehr geben und dennoch wird meine Laune besser sein und mich zu einem angenehmeren Menschen machen.


Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben. *sfz*



Ich habe so lange nicht mit Annett geredet. Ich hoffe sie ruft Morgen an und möchte mich sprechen.





~...I took a little more...~
7.5.07 23:38
 


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