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Ein schwerer Traum.
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Rekonstruktion Donnerstag:

Mit allerlei Müdig- und Lustlosigkeit ging der Vormittag vorüber. Der Mittag schloss sich dem an. Und der Nachmittag verging unter dem gleichen Prinzip. Es war der geistige Sonntag. Dem der Monatg folgen würde... Ganz sicher.



Rekonstruktion Freitag :

Kurz nach acht zum Frühstück auf dem Balkon. Dahindämmern, munter werden. Mit den Füßen auf Mumschkas Oberschenkeln und den Gedanken in den Wolken.
Pünktlich um neun ins Büro. Viele, viele Jubelkonfirmationsurkunden zu vervollständigen. Eine Taufe. Eine Goldene Hochzeit. Den Ordner, den ich letztens erstellte, weiterführen. Weil Herr A. zu faul war, sich die Reiter durchzulesen. Maria kann das abheften. Maria bringt das ja.
Ausgedruckte Fotos, an die sechzig Stück, in perfekter Manier mit der Schneidemaschine trennen.
Das Gewitter des letzten Tages hatten einige Gerätschaften des Pfarrers unbrauchbar gemacht. Darunter das Faxgerät und 3 von 4 Telefone. Großes Palaber und oh Schreck und weia, weia.
Wie immer die Suche nach diversen Dokumenten, die in den Weiten der Unordnung des Büros unauffindbar waren.

Herr A. "Hat jemand meinen Terminkalender gesehen? ~.~"
Frau G. "Auf dem Schreibtisch."
Herr A. "o.o Wo?"
Ich "Unter den Urkunden."
Herr A. "Ach. Danke."
Frau G. "Nichts zu danken."
Herr A. "Und die Mappe mit den-"
Ich "Auf dem Sessel."
Herr A. "Ah. Danke. *zur Tür renn, mit einem Henkel seiner Tasche an der Klinke hängen bleib, sich fluchend befreit und vor lauter Ärger die Tür zu knallt*"
Frau G. und ich U__U;;

Es folgte.
Der letzte Akt der völligen Umräumung des Glasschrankes. Oberste Etage. Dauerte nicht länger als zwanzig Minuten, Gott sei Dank.
Rechte Seite -> Alles, was Bibel heißt.
Linke Seite -> Alles, was sonstige Bücher sind.
Mitte -> Sammelbände.


Zu Hause gab es eine fleischig, pilzige Pfanne mit Kartoffeln und Gurkensalat. Und ich aß, obwohl ich bereits seit Tagen Appetit auf etwas Unbekanntes habe.
Gleich darauf fuhren wir nach Sebnitz. Dr. Ich-starr-dich-tot erfreute sich meiner Barfüßigkeit (Die Schuhe hatten mir eine Blase an den linken kleinen Zeh gezaubert.) und schaute recht freundlich und verständnisvoll, als ich ihm in knappen Worten von meiner Konfrontation erzählte. (Dass ich mir wünschte, er wäre Psychologe und kein Psychiater. Obwohl ich mir dessen bewusst war, dass es mir dann auch nicht recht wäre.) Und er lobte mich wegen diesem und jenem. Streckte sich in seinem Chefsessel, kaute an seiner Unterlippe herum (die er so weit in seinen Mund saugte, dass sein Bart sicher an der Oberlippe kratzte) und drückte die Rückseite seines Kulis gegen einige Stellen an seiner Wange.
Der nächste Termin wird im September sein. Er wünscht mir Glück und Kraft für die Entscheidungen, die ich nun zu fällen haben werde.
Und.
Wir fuhren über Stolpen wieder heim. Mit vollem Tank.




Und ich träume von einem kühlen Wind und tiefem Schlaf.








~...when the silence takes you...~
9.6.07 14:29
 


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