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Ein schwerer Traum.
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Gestern Abend fiel es mir erneut auf. Mit dem Schuh auf dem gegenüberliegenden Stuhl und den Händen auf dem Bauch. Wie hässlich ich mich abgesondert habe, vom eigentlichen Vorhaben.
Zu sehr die anderen und zu wenig ich selbst.
Im Blickpunkt, nicht in der Aufmerksamkeit! Es ist nicht, dass ich mich wieder mehr abkapseln und dem Egoismus frönen möchte.
Nur ist meine Schnodderschnauze einfach zu viel des Guten. Seit wann bin ich jemand, der plappert, um zu gefallen und dabei das Nachdenken völlig vergisst?
Es nervt mich.
In meiner Anpassung lass ich mich zu sehr verstellen und von äußeren Einflüssen verrücken. Das ist nicht gut.
Ich sollte der Linie treu bleiben.

Im ständigen Überlegen, wie andere wohl reagieren würden... habe ich verpasst, mich selbst zu beobachten.
Ich kann keine sicheren Schritte machen, wenn sie falsch sind. Das war meine Angst, wieso finde ich mich so urplötzlich in ihr wieder?!
Ist das, weil ich verliebt bin? Dabei waren mir die Gedanken an ihn bisher so viel Trost und Freude, kein Ballast. Und ich weigere mich auch, ihn als Derartiges zu sehen.
Seine Abweisung ist so richtig und so fördernd für die Ansprüche, die ich an mich selbst stelle.
Es ist alles andere als belastend.
Ihn zu beobachten in seinem fehlerhaften, in seinem durchdachten, in seinem verträumten, sentimentalen, irren, urkomischen, liebenswerten Wirken und die Weichheit seiner Gesichtszüge und die Distanz, die er immer wieder aufbaut und mich erinnert, das er nie zu mir gehören wird. Seine Albernheiten und diese Selbstzweifel, die mich zum heulen bringen und seine Hände. Seine Hände.

Nun ist schon April und es sind noch ungefähr 85 Gedankensprünge, dann bin ich eine Stufe weiter in meinem Leben.



Pfefferminztee mit Honig und Milchshakes und ausgeliehene Filme.







Und nie wieder stehen wir uns so gegenüber wie heut.





~...and I won't know...~
9.4.08 16:07
 


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