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Ein schwerer Traum.
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... ich k?nnte jetzt von den typischen Problemen einer pubertierenden Zicke erz?hlen... Interessiert das wen? *lach* Wohl eher nicht, denn ich bin auch nicht besonders angetan von dem Thema.

Mit gesenktem Kopf trittst du vor mich. Was ist los? "Hallo... ich..." Kichernd greife ich deine Hand und ziehe dich auf die Bank hinter uns. Ich bin ausgelassen und fr?hlich, doch du... Sitzen macht dich nur noch nerv?ser und du nestelst an deinem Pullover. Schwei?perlen sammeln sich auf deiner Stirn. "Was hast du?" Du zuckst kaum merklich zusammen und schaust kurz auf. ?ngstlicher, scheuer Blick. Ich verstehe noch immer nicht. "Ist was passiert?" Nur ein Kopfsch?tteln. Warum antwortest du mir nicht? "Hast du was ausgefressen? Jemanden umgebracht? Oder hast du deine Tage bekommen?" Ein hohles Lachen kriecht ?ber meine Lippen. Es verschreckt dich nur noch mehr. Erwartungsvoll piekse ich mit meinem Zeigefinger in deine empfindliche Seite. Doch auch das bringt mir nur ein kurzes Aufquieken deinerseits. Noch immer h?llst du dich in Schweigen. "Ach komm, langsam wird es albern..." Deine F??e scharren ?ber den sandigen Boden. "Ich... ich..." Stottern. Gequ?ltes Luftholen, fast ein R?cheln. Du zitterst leicht, bei?t dir auf deine Unterlippe, wischt deine schwei?nassen H?nde an deiner Hose ab. "Was ist denn so schwer daran \'Ich liebe dich\' zu sagen?" Ich erschrecke vor meiner Offenheit, jedoch nicht halb so sehr wie du. Deine Gesichtsfarbe wechselt von feuerrot in schneewei?. Stecknadelgro?e Pupillen in weit aufgerissenen Augen. Immernoch magst du mir keine Antwort geben. Seufzend stehe ich auf. "Du bist echt ein Feigling." Geschockt starrst du mich an. Ich kann es nicht ertragen. Wende mich von dir ab und beginne ?ber den nassen Asphalt die Stra?e entlang zu laufen. "Warte...!" Deine Stimme- heiser. Wie ein letztes Kr?chzen vor dem Tod. V?llig ?berrumpelt und scheinbar hilflos bleibst du sitzen. Doch ich gebe dir kein Mitleid. Nein, ich zeige keine Reue. Unbeeindruckt laufe ich weiter und erhebe nur noch einmal die Hand um dir meinen ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen. Dann verschwinde ich um die n?chste Ecke. Kraftlos, atemlos, herzlos. Ich lasse mich an der kalten Steinmauer hinabsinken. Kann nicht weinen, kann nicht schreien... Denn ich bin ein Feigling - nicht du.

14.9.04 22:47
 


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