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Ein schwerer Traum.
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Heute habe ich in meinen etlichen Word-Dateien gest?bert und einen kleinen Text gefunden.

Das Rauschen des Meeres. Es ist so lange her... Ich denke, es zu h?ren, doch das ist es nicht. Nur ein Fluss. Dreckig und einged?mmt. Ob es auch Fische darin gibt?
Oh, ich h?re deine Schritte. Es wird Zeit. Behutsam klettere ich auf das Gel?nder, balanciere auf ihm entlang. „Maria, was tust du da? Komm sofort runter!“ Ich schwebe f?rmlich ?ber den d?nnen Steg. Habe keine Probleme mein Gleichgewicht zu halten. Bin nicht nerv?s, nicht besorgt... endlich frei. Du h?ltst ein paar Meter vor mir. Hebst beschwichtigend die H?nde. „Bitte, komm da runter, das ist nicht lustig!“ „All you do, you can’t deny, it’s waste of time, waste of time, can I suggest that you invest in something more than hopelessness. Before you know, the ride is over..“ Ich schwenke mit meinem Schritt spielerisch etwas aus. Du schreckst sofort zusammen. „Bitte...“ „Sag mir, was ist dein Traum?“ Du gehst nicht auf meine Frage ein, n?herst dich mir nur vorsichtig. Denkst du, ich merk das nicht? Kurz, bevor du mit deinen H?nden nach meinem Bein greifen kannst, springe ich hoch und lande sanft ein paar Meter weiter, wieder auf der Gel?nderstange. „Komm, sag es mir.“ „Mein Traum war, dass ich einen guten Job bekomme und mit einer Frau, die ich gerne habe, alt werden kann.“ Ich kichere vergn?gt. „Wie altmodisch. H?tte ich dir gar nicht zugetraut...“ Erstmals heute schaust du mir in die Augen. „Wei?t du, was mein Traum war?“ Du sch?ttelst zaghaft mit dem Kopf. Ich halte einen Moment inne. Die Welt scheint still zu stehen, Gott h?lt die Luft an. - „Ein kleines bisschen Liebe.“ Mit diesen Worten lasse ich mich nach hinten fallen. Registriere deinen Schrei mit einem letzten L?cheln. Hoffe, dass ich dich somit getroffen habe. Mitten ins Herz, wo es am meisten wehtut. T?dlich. Du wirst mich nicht vergessen. Daf?r habe ich gesorgt. Mehr habe ich damit nicht erreichen wollen.

*smile* Ja, das waren noch Zeiten. Das kleine Geschichtchen entstand im Herbst \'03... der Anfang meiner Suizidalit?t m?chte ich fast meinen. Ein Hoch auf die Erkenntnis der Sinnlosigkeit des Lebens! *kippis*

Oh und hier ist etwas vom November 2002. Fantastisch. Gott sei Dank, habe ich alles aufgehoben. Ich bin ja richtig stolz auf mich selbst...

Ich sitze zwischen vielen Menschen und bin einsam.
Ich habe alles was man sich nur w?nschen kann und bin nicht gl?cklich.
Ich bin umgeben von Menschen, die mich lieben und stell mir die Frage ‚liebt mich jemand?’.
Ich esse und habe keinen Hunger.
Ich bin stark und gesund und f?hle mich krank und schutzlos.
Mir kann nichts passieren und dennoch habe ich Angst.
Ich lerne jeden Tag so viel und mein Kopf ist doch so leer.
Du bist bei mir und ich vermisse dich.

Was ist das f?r ein Leben? Bin ich denn ?berhaupt noch am Leben? Die Frage klingt so dumm, aber kannst du sie mir beantworten? Lebe ich denn noch? Ja, k?rperlich bin ich da, aber meine Seele ist nicht hier. Nicht in der realen Welt.




Let\'s dream about a life without living!



~...making love is a waste of time...~
19.9.04 16:29
 


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