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Ein schwerer Traum.
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Ver?nderungen auf meiner Page *?chz* Find ich irgendwie anstrengend. Mein Hintern dagegen schreit nur \'Ey, du fette Sau, steh endlich auf!\' (Arschloch.).

Mir ist gerade eben aufgefallen, dass ich mich heut und gestern nicht ?bergeben habe. *hm* Wie kann das sein? ... ach, jetzt wei? ich: Weil ich nichts gegessen habe! Haha, verstehts? Wenn nichts reinkommt, kann auch nichts wieder rauskommen. *lach* Geil, muss ich ?fters machen.

Ausschnitte aus meinem Tagebuch:
Oktober’02
Du dachtest du bist wichtig. Du dachtest, dass du der wichtigste Mensch in meinem Leben bist. Bis ich dich verlie?...
Aber ich kam zur?ck und du freutest dich. Du empfingst mich mit offenen Armen. Du sahst das Leuchten in meinen Augen und hattest mich zur?ckerobert. Ja, ich bin wieder dein.
Aus ganzem Herzen geh?re ich dir. Du denkst wieder, dass du wichtig bist. Du denkst wieder, dass ich dich mag. Du denkst wieder, dass ich dich nicht verlassen kann.

Du hast Recht.


November’02
Du stehst in einem gro?en Raum zwischen vielen Leuten. Ja, der Saal ist ?berf?llt. Du blickst nach oben auf den Kronleuchter. Er funkelt in allen Farben. Es ist wundersch?n.
Dann sp?rst du einen stechenden Schmerz in deinem Herzen. Es verkrampft sich. Es hat aufgegeben dich zu n?hren. Du sinkst auf die Knie und schreist aus vollem Halse. Du kreischst so laut, dass es dir den Atem nimmt, doch niemand, nicht einer, sieht auch nur einmal zu dir herab. Du bist hilflos und allein. Unter f?rchterlichen Qualen stirbst du zwischen ‚deinen Freunden’.

-1 1/2 Jahre sp?ter. 6 Tage vor meinem 16. Geburtstag:
18.Februar 2004
Suche die Dunkelheit. Verabscheue das Licht und die W?rme. M?chte nicht in den Spiegel sehen. M?chte keine Menschen um mich haben, die versuchen mich mit ihrer gespielten Fr?hlichkeit anzustecken. Will niemanden sehen, sp?ren, h?ren und riechen. Wie ein Vampir verkrieche ich mich in meinem Zimmer, komme erst in der Nacht zum Vorschein. Und selbst dann ekle ich mich vor mir selbst. Bin h?sslich, sowohl innen als auch au?en. Ihr habt mir so oft erz?hlt, dass es nicht stimmt, was ich mir einrede. Haltet endlich den Mund! Wie k?nnt ihr wissen, was ich bin und was nicht?! Ihr seid doch selbst nur Schatten eurer selbst, st?ndig bem?ht anderen in dem Glauben zu lassen, dass es euch gut geht. Versteckt eure H?sslichkeit unter Schminke, langen, gepflegten Haaren und dem Gestank von teurem Parf?m. W?hlt eure Kleidung nach dem, was euch vorteilhaft aussehen l?sst. Kann es kneifen und dr?cken. Euch bei jeder Bewegung qu?len und Schmerzen zuf?gen, solang es gut aussieht, ist alles in Ordnung. F?r wen wollt ihr sch?n aussehen? F?r euch selbst? Das ich nicht lache. Angst ist es, die euch dazu antreibt. Pure Angst versto?en und ausgelacht zu werden. In dem Falle seid ihr nicht anders als ich. Also spart euch eure Reden und seht euch selbst an. Oder k?nnt ihr es nicht ertragen? Wollt ihr nicht sehen, wie schwach und dumm ihr seid und sucht deshalb nach anderen, die ihr voll schwatzen k?nnt, mit Tipps, die ihr euch selbst geben m?sstet? Bin ich wirklich die Schw?chste unter euch? Ich glaube nicht. Ich bin lediglich die Einzige, die ihre Fehler sieht. Ihre Trauer nicht hinter einer perfekten Maskerade versteckt, sondern sie freil?sst. Ich f?hle mich tot, aber frei. Und ihr? Gefangen, ausged?rrt, ?ngstlich... Streitet es nicht ab. Ich wei? es l?ngst. Ich kenne es, viel zu lang war ich wie ihr. So endlos lang... Und nun? Nun bin ich krank. Krank! Verdammt, ich bin kurz vor dem Zusammenbruch! Seht ihr es denn nicht? Meine Kr?fte lassen nach. Ich bin innerlich kaputt. Bin stets dem Drang gefolgt meine Krankheit zu verstecken. Zu L?cheln, weil ihr es so wolltet. Habe Tabletten genommen, damit ihr nicht leidet. Mich gequ?lt, damit ihr gl?cklich seid. Stolz auf mich seid, mich nicht als Schande seht. Ihr Grund habt mich zu lieben. Mir selbst hat es nichts gen?tzt. Ich sp?re eure Liebe nicht. Umarmt mich und ich sp?re tausend Dornen, die sich in mein Fleisch bohren. Redet mir gut zu und meine Ohren wollen platzen vor Schmerz. Alles Gute was ihr tut, verwandelt sich in das Gegenteil...
Jetzt weine ich schon wieder. Ich habe den Kampf verloren. Seit ?ber einem Jahr habe ich mich dagegen zur Wehr gesetzt. Habe alles daran gelegt, so zu sein, wie ihr es wollt. Aber das bin ich nicht! Ich war noch nie ich selbst. Und nun frage ich dich: Kann ich es denn ?berhaupt jemals sein?



*smile* Think about it, Daddy. I\'m not your little girl... I\'m a monster.


~...You make me sick, you make me nervous...~

24.9.04 18:41
 


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