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Ein schwerer Traum.
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Anfang bis Ende.
Kurz nach drei ins Bett bis sieben halbwegs geschlafen, dann in die Schlafstube in Paps sein Bett und da weiter geschlafen.
Bastis Vati fing, wie er angekündigt hatte, bei meinem Fenster an und merkte erst nach zwei Stunden, dass er mich damit gar nicht ärgern konnte, weil ich -wie gesagt- ja -angenervt von dem ewigen Gestänker- in die Schlafstube umgezogen war.
Halb elf aufgestanden, nach gefühlten drei Stunden schlechten Schlafs. Mittagessen. Fenster putzen. Ewiges Fensterputzen. Stundenlanges Fensterputzen. Fliegen töten. Hunderttausend Fliegen töten. Wischen. Den einen, wichtigen Schieber ausräumen. Umräumen, wegräumen. Hin und her. Bis ich kurz vorm Aufgeben war (worauf immer ewiges Selbstmitleids-Geheule folgt -aber diesmal nicht, weil ich diesmal eben kurz davor abgebrochen hab-), lesen. Als Mumschka mich fragte, ob ich mit Kaffeetrinken will, war sie schon der festen Annahme, dass ich nicht will. Ich wollte. Aber ich dachte, sie hat einen Grund, zu denken, dass ich nicht will. Oder sie wollte mich einfach nicht dabei haben. Also bestätigte ich ihre Annahme. War aber von ihr, von ihrem Denken und von mir extrem irritiert und bestürzt (klingt lustig, war es nicht) und erst da fiel mir der Termin ein. Danach ging es bloß noch Berg ab. Kurzer Streit mit Paps, worauf ich nichts mehr für diese Welt opfern konnte, mir war es so schnurz, alles, wirklich alles, dass ich dem Kleinen fast die Finger in der Autotür eingeklemmt habe und sämtliche an mich gewendete Sätze voll und ganz ignorierte. Was Bastis Vater noch gar nicht von mir kannte und daher plötzlich nicht mehr wusste, wie rum die Welt sich drehte.
Im Auto wurde nicht viel geredet. Das Radio war auf laut gestellt, wir mussten eine Umleitung fahren. In Neustadt reagierte ein paar Minuten niemand auf das Klingeln und wir standen vor der Tür und als Mumschka mein Zittern bemerkte, sagte sie, dass ich doch lieber etwas mehr hätte anziehen sollen (aber das hätte ich nicht, weil ich so schnell wie möglich aus der Wohnung musste, um Paps nicht anzuschreien) und ich sagte 'Mhm.' und nicht 'Mir ist nicht kalt.'.
Im Gespräch mit der guten Frau ging es um... mich. Ahaha. *sfz* Es ging um meine Sichtweisen, meine Angewohnheiten, meine... was weiß ich. Und es ging um Paps, unter anderem, und dass es Dinge gibt, die er tut und die mich verletzen und kaputt machen. Dass ich es ihm aber nicht sagen kann, weil er die Dinge seit 50 Jahren und mehr so tut, dass er sich nicht ändern wird (und dass ich nicht das Recht habe das von ihm zu verlangen), da fragte sie, ob ich mit Mumschka darüber rede.
Aber das kann ich nicht, weil sie seine Frau ist und ich ihre Tochter und sie auf keiner Seite steht und was soll sie schon dazu sagen?!
Ich sagte, dass ja auch nicht Paps das Problem ist oder die Handwerker oder der Mond, sondern ich. Was stimmt. Denn unter allen möglichen Sichtweisen kommt man immer auf dieses Ergebnis. So ist es.



Und ich kann momentan nicht ausdrücken was sie sagte.



Sonst hilft es mir immer, wenn ich alles abtippe, aber heute kriege ich es nicht hin.


Irgendwas ist mir zu viel. Ich glaub, ich kann nicht mehr.


~...dieses Riesenloch an...~
16.10.06 22:22
 


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