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Ein schwerer Traum.
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Die Aufgabe war, einen Brief an sich selbst zu schreiben.
Ziel war, auf die W?nsche des Patienten einzugehen.
8 Wochen zu sp?t.


Hallo Maria!

Da du nun schon zum zweiten Mal in der Psychiatrie bist, dachte ich, es sei an der Zeit dir einen Brief zu schreiben. Mir ist aufgefallen, dass du einen gro?en Sinn f?r Gerechtigkeit hast und den auch nicht aufgibst, wenn es mal schwierig wird. Deine Geduld scheint grenzenlos zu sein, daf?r bewundere ich dich! Obwohl du selbst am Leben zu k?mpfen hast, rei?t du dich sehr zusammen. Deine Ruhe ist unglaublich, denn auch in Momenten, in denen du gern schreien und zutreten m?chtest, bleibst du einfach still.
Aber ich m?chte dir ans Herz legen deine Gedanken, die vor allen im Verborgenen bleiben, in den Griff zu kriegen. Du musst aufh?ren an deinem Gl?ck zu zweifeln und nur zu l?cheln, wenn du denkst, dass die anderen es erwarten. Zeige Gef?hle und habe keine Angst vor lieben Worten. Nicht jedes ?Ich mag dich!? ist gelogen. H?r auf ?ber Einsamkeit zu jammern, wenn du doch selbst Schuld an ihr bist.
An manchen Tagen hoffte ich f?r dich, dass all deine Sorgen einfach verschwinden w?rden, damit du aufh?ren kannst zu weinen. Doch was w?re dann? ? Sicher w?rdest du zweifeln und verurteilen, weil du die Sch?nheit der Welt nicht akzeptieren kannst. Ziellos w?rdest du herumirren und die Augen verschlie?en ? dein Gl?ck nicht erkennen. Blind f?r alles Gute. Schlie?lich w?rden sich neue Probleme aufbauen. Solche, die du dir selbst machst. Aus Angst und grenzenloser Feigheit. Und du w?rdest deine vertane Chance nicht mal bemerken, weil du zu geblendet bist von deinem Pessimismus.

H?r auf alles zu glauben, was man dir an den Kopf wirft!


Ich hoffe, dass du die Therapie mit ebensoviel Geduld durchziehst, wie du sie mir oft zeigtest. Und dass der Schmerz dich nicht kaputt macht; du wei?t, er geh?rt zur Heilung dazu.

Finde deinen Weg!




-Ich vermisse dich-



31.1.05 17:44
 


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