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Ein schwerer Traum.
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Irgendwie war der Tag -so zusammengefasst- furchtbar. Mittags hab ich halb verschlafen, dann sind mir die Kartoffeln angebrannt, dann gab es einen kleinen Streit, weswegen ich zwei Stunden in der Ecke saß und vor mich hinglotzte, als wär ich nicht mehr ganz sauber. Dann hat Claudia angerufen und wollte tanken fahren, da der Tank von Mumschkas Auto auch fast leer war, hat sie mich gebeten mitzufahren, weil das Tschechland sie doch immer so nervös macht. Gut, dachte ich, kein Problem. Schuhe angezogen und los. Während der Fahrt erfahre ich, dass sie noch im Kaufland anhalten wollen. Toll. Ich hatte keine Jacke und meine Haare waren ungekämmt.

Wohlfühlbarometer: Niedriger als niedrig.

Da Freitag ist, war viel Jugend dort. Ich hab nichts dagegen. Solange ich nicht auch da bin. Aber da ich es war, hatte ich, upsa, doch was dagegen. So ein fetter Vollidiot mit Pickeln um die Fresse hat mich im Gang erst angegafft und dann gegen ein Regal geschubst, weil das ey voll endgeil lustig ist und seine zwei Kumpels da krass was zu lachen hatten, muahaha. -.-

An der Kasse stellten sich natürlich auch zwei solche Trottel hinter mich, sodass ich mich am Wagen vorbei nach vorne gedrängelt hab, wo Claudia -voll Sanftmut und leise wie verrückt- fragte, was los ist. Und der Kassierer war auch in meinem Alter, aber der war wenigstens allein und hatte keine Freunde bei sich, denen er was beweisen muss oder die es lustig finden könnten, mich lächerlich zu machen.

Sicherlich ist die meiste Angst unberechtigt. Aber auch wenn sie nicht von Nöten ist, zittere ich. Das macht keinen Unterschied.



Diesen Monat noch will Claudia nach Berlin mit Paps und Mumschka. Sie haben mich gefragt, ob ich auch mitwill. Aber wie sinnlos wäre das. Ich krieg schon schlechte Laune, wenn ich daran denke. Also hab ich nein gesagt und musste eine halbe Stunde aushalten, bis ich endlich heulen konnte.

Schon vor zwei Jahren haben sie gesagt, dass wir mal zu dritt fahren. Dafür haben sie keine Zeit. Aber sobald Claudia anfragt, geht's los.



Dann sollen sie mir einfach sagen, dass sie mit mir nicht wegfahren wollen und nicht immer was versprechen.




Paps nimmt die Medikamente, die noch übrig geblieben sind, nachdem ich sie abgesetzt hatte. Von ihm sind auch die ganzen anderen Antidepressiva im Schrank.

Seine Arbeit kotzt ihn an, hat Mumschka gesagt. Und er fühlt sich von uns abgelehnt. Dagegen kann ich nichts tun. Weder gegen das eine, noch gegen das andere. Mehr Zuneigung kann er von mir nicht kriegen. Das ist das höchste, was ich hab. Es tut mir ja leid.




Ich hoffe Herr Doktor verschreibt mir irgendwas. Und ich hoffe das ist nicht wieder eine verschwendete Hoffnung.



~...stumble into you...~
10.11.06 21:09
 


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